28 Nov
Das Gefühl, dass alles teurer zu werden scheint, hat sich nun bestätigt. „Das ist die höchste Teuerungsrate seit Februar 1994“, stellte man auf der Basis von Ergebnissen in sechs Bundesländern fest. Besonders die Preiserhöhungssprünge für Benzin, Heizöl und Lebensmittel sind stark angestiegen. Im November vergangen Jahres lagen die Verbraucherpreise noch 3 Prozent niedriger als aktuell. Allein im September und im Oktober sind die Lebenserhaltungskosten um 2,4 Prozent erhöht worden. Auch der Monatsvergleich mit einer Preiserhöhung von 0,4 Prozent sprengte alle Erwartungen.
Anhand der Resultate aus den ersten sechs Bundesländern ist eine Preisbelastung der Verbraucher von 25,9 Prozent für Heizöl im Vergleich zum November 2006 hinzugekommen. Auch die Benzin- und Dieselpreise erklimmen die Preisspitzen mit einer Verteuerung von einem Fünftel mehr als im Vorjahr. Selbst bei essenziellen Nahrungsmitteln wurden die Preise um bis zu sieben Prozent angezogen – das belastet die deutschen Haushaltskassen.
Experten sehen die Gründe für die hohen Preissprünge bei Benzin, Diesel und Heizöl im unaufhörlichen Wachstum des Ölpreises, welcher bereits an die 100 Dollar je Barrel grenzt. Eine Entlastung erfolgte bei kostengünstigeren Reisen, so sanken die Preise für Pauschalreisen um 6,4 Prozent und die Kosten einer Ferienwohnung nahmen um 7,3 Prozent ab. Diese sollte sich jedoch im Vergleich zu den angeheizten Preisen für lebensnotwendige Nahrungsmittel wie Milch oder Butter auf den globalen Märkten kaum bemerkbar machen.
Foto: S. Hofschlaeger
Quellenhinweis: ARD.de
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