19 Nov
Am 20.11.2007 sollte an dem Kölner Georg-Büchner-Gymnasium ein Anschlag stattfinden. Dieser konnte glücklicherweise verhindert werden. Die Kölner Polizei nahm umgehend zwei verdächtige Schüler fest. Auf dem Nachhauseweg nahm sich der 17-jährige Schüler das Leben – vermutlich aus Angst vor den kommenden Folgen.
Sein vermeintlicher Mithelfer erwies sich nicht als dieser, sondern wurde am Montagnachmittag, den 19.11.2007, von der Kölner Polizei freigelassen. Dieser gab vor einem Freund mitgeteilt zu haben, dass er den Anschlag nicht unterstützen möchte, was schließlich durch sichergestellte Chat-Protokolle auf seinem Computer eindeutig bewiesen werden konnte. Ein Polizeisprecher sagte ebenfalls aus: „Er hat glaubhaft dargelegt, dass er die Tat doch nicht begehen wollte“. Nun geht jedoch eine Gefahr für ihn selbst aus. Der Achtzehnjährige spielt mit Selbstmordgedanken und begab sich freiwillig in psychiatrische Behandlung.
Weiterhin wurde bekanntgegeben, dass auch die Kölner Dreikönigsschule im Stadtteil Bilderstöckchen am Jahrestag des Amoklaufs in Emsdetten ebenfalls geschlossen sein wird. Dort fanden Schüler an der Toilettenwand einen Schriftzug „Ich laufe Amok am 20.11.2007“ vor. Die Verunsicherung und Angst durch die Drohung veranlasste 90 Prozent der Schüler zu Hause zu bleiben. Die Schulleitung beschloss „aus pädagogischen Gründen“ den Unterricht erst am darauffolgenden Tag, den 21.11.2007, fortzusetzen.
Laut des Kölner Polizeisprechers wurde der Schriftzug bereits entfernt. Jetzt gilt es den „Täter“, welcher den Schriftzug an die Toilettenwand geschrieben hat, ausfindig zu machen. Hierzu arbeitet die Polizei in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung.
Foto: Jörg Klemme
Quellenhinweis: WDR.de
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