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Deutschland ist Europameister

Deutschland ist EuropameisterLeider noch nicht im Fußball, aber im Autoball. Am 6. Juni 2008 startete Stefan Raab auf ProSieben für Deutschland im Autoball – ein Spiel mit einem großen Gummi-Ball, zwei Autos und zwei Toren. Die Regeln sind ähnlich wie beim Fußball.


Auch die Stimmung und die Euphorie standen dem Fußball-Sport in nichts nach. Das spürte auch der für Italien antretende Ex-Bro’Sis-Mitglied Giovannie Zarrella, der vom Publikum ausgepfiffen wurde. Ganz anders bei Joey Kelly, welcher für Irland antrat: Er galt von Anfang an als einer der Favoriten und gewann das erste Spiel gegen Italien mit 2:1. Schon in diesem ersten Spiel wurde deutlich, dass Autoliebhaber beim Autoball wegschauen müssen, denn die Neuwagen litten erheblich. Auch der Gummi-Ball hatte das erste Match nicht „überlebt“. Dem Favoriten-Triumph schloss sich auch Raab an, der gegen den polnischen Boxweltmeister Dariusz Michaelczewski mit einem eindeutigen Ergebnis von 6:1 den Sieg nach Hause fuhr.

Im Vorfeld hätte niemand geglaubt, dass es schwierig sein würde mit zwei Neuwagen „über die Runden zu kommen“. Doch der für die Türkei antretende Comedien Bülent Ceylan hatte schon in der Probe sein erstes Auto mit einem Totalschaden zurückgelassen. Das Spiel der Vorrunde endete vorzeitig mit einem 2:2-Ergebnis nachdem man für einen Abbruch plädierte, da sowohl Bülents als auch das Auto von Patrick Nuo, der für sein Heimatland Schweiz antrat, nicht mehr fahrtauglich waren. Das Spiel Österreich mit dem erfolgreichen Tennisspieler Thomas Muster gegen Bosnien-Herzegowina mit Sergej Barbarez ging ebenfalls 2:2 aus.

Die Anschlussspiele sorgten nicht für viele Überraschungen: Irland siegte mit 4:1 gegen die Schweiz, Polen konnte sich erneut nicht durchsetzen und verlor gegen Österreich. Zarrella (Italien) konnte sogar Raabs (Deutschland) Rekord mit einem Ergebnis von 7:1 gegen die Türkei brechen. Nur Raab schien das Glück nicht auf seiner Seite zu haben und verlor mit einem Ergebnis von 3:1 gegen Bosnien-Herzegowina. Um noch in das Halbfiale einzuziehen, war ein Sieg gegen Muster (Österreich) notwendig. Dieser Druck schadete nicht und Raab konnte zusammen mit Zarella (Italien), Babarrez (Bosnien-Herzegowina) und Kelly (Irland) ins Halbfinale einziehen.

Erstes Halbfinale war Irland gegen Bosnien-Herzegowina und im Anschluss Deutschland gegen Italien. Auch hier waren die Favoriten Kelly (Irland) und Raab (Deutschland) erfolgreich. Kelly legte vor Freude einen Salto hin und war froh „so weit gekommen zu sein“. Das Spiel Italien gegen Deutschland stand unter einem besonderen Licht, denn vor 2 Jahren kassierte Deutschland im Fußball eine Niederlage gegen die Italiener. Besonders die Beschwerden des Italieners sorgten für Aufregung in der Kölnarena. Zuerst wäre der Rückwärtsgang nicht in Ordnung gewesen und nach einem Autowechsel wäre das neue Auto angeblich nicht losgefahren. Letztendlich zog Deutschland mit 5:3 ins Finale ein.

Das Traumfinale vieler Zuschauer Irland – Deutschland war nun gekommen. Beide Kontrahenten kämpften verbissen um den Sieg und starteten beide mit einem Glückstreffer. Es blieb also spannend. Nach zwei rettenden Glanzparaden bei denen Raab gegen den Pfosten fuhr, musste er den Wagen austauschen. Auch Kelly bekam einen Zweitwagen und es waren nur noch 89 Sekunden zu spielen. 50 Sekunden vor Spielende konnte Raab den alles entscheidenden Führungstreffer landen und holte für Deutschland den Autoball-Europameistertitel 2008.

Es bleibt zu hoffen, dass die Fußball-Nationalelf an Stefan Raabs Erfolg im Autoball anknüpfen können und Deutschland sich auch den Fußball-Europameistertitel holen wird. Schließlich war die Veranstaltung ein kleiner Schritt für Deutschland, aber ein großer Schritt für Autoball. Sicher ist: Autoball wird einige Liebhaber an diesem Abend für sich gewonnen haben, die sich schon jetzt auf die Titelverteidigung freuen.

Foto: Brainpool TV
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Inflation scheint unaufhaltbar

Inflation scheint unaufhaltbarIm vorigen Jahr erreichte die Inflationsrate in Deutschland den höchsten Wert seit 1994. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden stellte heraus, dass die Verbraucherpreise nach vorläufigen Analysen im Jahresdurchschnitt 2007 um 2,2 Prozent zunahmen. Dagegen betrug die Teuerungsrate im Jahr 2006 noch 1,7 Prozent.

Ursache für den starken Anstieg der Inflationsrate sind nach Meinungen der Experten die übermäßigen Preisteuerungen bei Haushaltsenergie, Kraftstoffen und Nahrungsmitteln. Allein im Dezember letzten Jahres erhöhten sich die Preise für Verbraucher um 2,8 Prozent.

Die zukünftige Entwicklung und die Erwartungen für 2008 sind bislang auch unter Experten noch ungewiss. „Wir rechnen für die kommenden Monate weiterhin mit erhöhten Inflationsraten“, erklärte Jürgen Stark, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). In einem Interview mit der Deutschen Welle veräußerte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, dass von einer ansteigenden Inflationsrate abzusehen sei, die Verbraucher sich jedoch weiterhin auf Preiserhöhungen einstellen müssten.

Foto: S. Hofschlaeger
Quellenhinweis: tagesschau.de

Blutbad statt Rettungseinsatz

Blutbad statt RettungseinsatzPolizisten erschossen in Happenheim an der Bergstraße am späten Montagabend des ersten Weihnachtstages einen 66-jährigen Rentner.

Bereits am Nachmittag verständigten die Angehörigen die Polizei und klärten sie darüber auf, ihr Verwandter sei hilflos in seiner Wohnung. Nachdem die Beamten bei ihm eintrafen, öffnete er auf das Klingeln der Polizisten hin nicht die Tür. Schließlich wurde beschlossen die Tür von der Feuerwehr öffnen zu lassen. Daraufhin eskaliert die Lage und der 66-Jährige schloss sich in seiner Küche ein, kündigte sogar an aus dem Fenster im fünften Stock zu springen. Anschließend soll er gedroht haben unter den Einsatzkräften, die sich vorerst zurückzogen, ein Blutbad anzurichten.

Die Beamten verständigten ein Spezialeinsatzkommando und Experten versuchten stundenlang mit dem Rentner zu verhandeln – vergebens. Als das SEK um 23:45 Uhr die Wohnung stürmte, attackierte der alte Mann die Beamten „massiv“ mit Messern, so steht es im Polizeibericht. Die Einsatzkräfte hielten es in dieser Situation für notwendig ihre Waffen einzusetzen und verwundeten den 66 Jahre alten Rentner tödlich.

Ein medizinisches Gutachten ergab, dass der Mann depressiv gewesen sei und bereits mehrfach psychiatrische Hilfe in Anspruch nahm. Bisher ist nur bekannt, dass mehrere Schüsse auf den 66-Jährigen abgefeuert wurden, wo und wie viele Schüsse ihn trafen, soll eine Obduktion zeigen, gab Udo Bühler, Pressesprecher des hessischen Landeskriminalamtes, bekannt. Laufende Ermittlungen sollen klären, ob alle Schüsse aus derselben Waffe stammten oder diese von verschiedenen Einsatzkräften abgefeuert wurden.

Foto: Paul-Georg Meister
Quellenhinweis: HR-online.de

Insolvenzverfahren für PIN

Insolvenzverfahren für PINBereits sieben der insgesamt 91 Tochterunternehmen des Postdienstleistungsunternehmens PIN stellten beim Kölner Amtsgericht einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, so der Sprecher der PIN Group AG in Köln. Die erforderlichen Sozialversicherungsbeiträge für die Mitarbeiter konnten nicht mehr gezahlt werden und die Maßnahmen seien deshalb dringend notwendig. Etwa 850 der 9000 PIN-Angestellten in Bremen, Kassel, Fulda, Trier, München, Landshut und Köln sollen von dem Insolvenzverfahren betroffen sein, welches vorerst vom Kölner Rechtsanwalt Andreas Ringstmeier verwaltet wird.

Unternehmensberater Hans-Joachim Ziems und Experte Horst Piepenburg, die mit der PIN-Sanierung beauftragt wurden, führen den Geschäftsbetrieb, sowie die gesamte Gruppe weiter. Dabei sind sie sich einig, dass die kommenden Insolvenzverfahren für die Gesamtgruppe keine nennenswerte Beeinträchtigung darstellen.

Zwei Drittel der PIN-Anteile gehören dem Springer-Verlag an, Vorstandschef Günter Thiel trägt 10 Prozent mit seiner beteiligten Firma Rosalia. Zeitungsverlage wie WAZ, Holtzbrinck, Madsack und DuMont Schauberg halten bislang kleine Anteile. Für Springer hingegen sei der vom Bundestag beschlossene Post-Mindestlohn der Grund die Zahlungen an PIN einzustellen, da der Beschluss dem Geschäftsmodell die Perspektive genommen hätte. Nachdem die Verhandlungen über eine Übernahme der Springer-Anteile mit Thiel scheiterten, ist die Zukunft von PIN unsicher.

Foto: pin-group.net
Quellenhinweis: tagesschau.de

Pin Group: Sparkassen steigen ein

Pin Group - Sparkassen steigen einEine drohende Arbeitslosigkeit der rund 10.000 Mitarbeiter der Pin Group wurde in den letzten Tagen heftig diskutiert. Nun gibt es wieder Hoffnung: Die finanzielle Unterstützung der deutschen Sparkassen soll das Briefunternehmen bei einer erwarteten Insolvenz der Tochtergesellschaft des Axel Springer Verlags. Neben dem Vorstandsvorsitzenden Günter Thiel beteiligen sich mehrere Regional- und Bereichsvorstände an einem geplanten Management-Buy-Out (MBO). Den Aussagen Thiels zufolge sind die deutschen Sparkassen dazu bereit als Geldgeber und Gesellschafter einzutreten.

Bereits im Sommer dieses Jahres verhandelte Pin mit den Sparkassen über ein kommendes Pilotprojekt zur Nutzung der Sparkassenfilialen als Brieffilialen. „Bei einem MBO kommen auch die Sparkassen als Gesellschafter in Frage“, betonte Thiel. Einer weitgehenden Kooperation scheint demnach nichts mehr im Wege zu stehen und auch das ausgehandelte Filialenmodell soll weiterhin bestehen.

Eine endgültige Entlastung aller Mitarbeiter kann Thiel jedoch nicht versprechen: „Ich kann doch nicht Weihnachten vor die Mitarbeiter treten und sagen, die Lichter gehen aus. Nicht alle Jobs werden bei einer Fortführung von Pin zu retten sein. Aber die Mehrzahl der Leute soll ihre Stelle behalten könnten“. Dennoch bestehen positive Aussichten zur dauerhaften Sanierung des Unternehmens. „Investoren, die nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, können mit längerem Atem an das Geschäft herangehen“, stellte er heraus.

Nicht nur die „Blockadelöhne“, sondern auch die Benachteiligung bei der Mehrwertsteuer, haben sich nach der Ankündigung einer Preissenkung für Geschäftskunden der Deutschen Post zu einer großen Barriere entwickelt. Thiel kritisierte, dass das Steuerprivileg der Post gegen deutsches und europäisches Recht verstoßen würde und das die eingebüßten Einnahmen jährlich 1,5 Milliarden Euro umfassen.

Foto: Claudia Hautumm
Quellenhinweis: FAZ.net

Aktion „Licht aus!“ erfolgreich

Aktion „Licht aus!“ erfolgreichAm 8. Dezember 2007 war Deutschlands Bevölkerung dazu aufgerufen die Lichter für einen Zeitraum von 5 Minuten ab 20 Uhr auszuschalten. Unter dem Namen der Aktion „Licht aus!“ unterstützte Google und Pro Sieben die Naturschutz-Kooperation „Rettet unsere Erde“ zusammen mit BILD, BUND, Greenpeace und dem WWF. Anfänglich befürchteten Fachleute einen Zusammenbruch des Stromnetzes bei einer massenhaften, zeitgleichen Aus- und Einschaltung des Stromes. Den Aussagen Volker Holtferichs, Sprecher des Bundesverbandes der Energie und Wasserwirtschaft, zufolge traten zum Zeitpunkt der Aktion „Licht aus!“ keine Komplikationen oder Probleme auf.

Die Initiatoren der Aktion schätzen die Reduzierung des Energieverbrauchs auf ca. 1000 Megawatt, demnach war eine Energieersparnis von 80 Megawattstunden zu verbuchen. Laut dem Verband der Elektrizitätswirtschaft verbrauchten Einpersonenhaushalte im Jahr 2006 jeweils durchschnittlich 2000 Kilowattstunden – davon fallen rund 10 Prozent des Energieverbrauchs allein auf die Beleuchtung zurück. Der deutschlandweite Stromverbrauch lag 2006 bei 540 Millionen Megawattstunden. Der Zentralverband für Elektrotechnik- und Elektronikindustrie erklärte, dass durch den Einsatz von Energiesparlampen und durch elektronische Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen pro Jahr fast zehn Millionen Megawattstunden eingespart werden könnten.

Unter dem Motto „Licht an – aber richtig“ verbirgt sich eine Gruppe von Kritikern der Aktion „Licht aus!“, welche besonders für den Einsatz von Energiesparlampen wirbt. Obwohl Deutschlands Bereitschaft ein Zeichen zum Thema Naturschutz zu setzten von der Gruppe anerkannt wird, müsse es das Ziel sein Treibhausgase langfristig zu vermindern – nur so könne unser Klima gerettet werden.

Hierzu bieten die Kritiker verschiedene Möglichkeiten selbst aktiv zu werden. Energiesparlampen sollen dabei die Atmosphäre jährlich um 335 Kilogramm CO² entlasten. Der positive Nebeneffekt ist eine Senkung der eigenen Stromkosten, wodurch im Jahr zwischen 50 und 100 Euro gespart werden können. Weiterhin wird nahegelegt auf Ökostrom umzusteigen, um großen Energiekonzernen wie E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall die Klimaschädlichkeit, welche beispielsweise durch Kohlekraftwerke gefördert wird, darzulegen. Auch hier verspricht die Aktion „Licht an – aber richtig!“ finanzielle Ersparnisse für den Verbraucher. Um ein Mitspracherecht für alle Interessierten zu gewährleisten, ermöglicht es der Verband eine E-Mail mit vorbereitetem Text an Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel zu schicken, um sie zu intensiveren Vorgehensweisen für den Klimaschutz zu ermutigen. Auch eine Dankes-E-Mail, gerichtet an den Chefredakteur der Bild Kai Diekmann für die Aktion „Licht aus!“, ist bereits vorgefertigt und kann beliebig geändert oder ergänzt werden.

Foto: Martina Marten
Quellenhinweis:
Heise.de

1 Euro bedeutet…

1 Euro bedeutetMit 1 Euro kann man hier einen Stift kaufen, in Hilfsregionen kann ein bedürftiges Kind eine Woche zur Schule gehen.

Mit 1 Euro kann man hier eine Cola kaufen, in Hilfsregionen können vier Kinder eine Woche lang mit Trinkwasser versorgt werden.

World Vision hilft mit Patenschaften bedürftigen Kindern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Patenschaft kostet nur 1 Euro pro Tag, mit dem Sie mehr bewegen können als Sie denken.

„Ein Blogeintrag für Patenkinder“ – so heißt die neue Aktion von World Vision des 4. Dezembers 2007. Seitenbetreiber und speziell die sogenannten „Blogger“ sind dazu aufgerufen auf ihren Internetpräsenzen einen Spendenaufruf für das christliche Hilfswerk für Entwicklungshilfe World Vision zu hinterlassen. Internationale Armut und Ungerechtigkeit, unter der Familien, Kinder und deren Umfeld leiden, zu bekämpfen und zu verhindern hat sich die Organisation als Ziel gesetzt.

Eine ausreichende medizinische Versorgung, AIDS-Bekämpfung, Bildungsförderung, sowie eine umfassende Nahrungsmittelsicherung der schwächsten Glieder und vor allem der Zukunftsträger – nämlich den Kindern – soll eine Grundlage für eine zukünftige Selbsthilfe schaffen.

Aktuell werden von den deutschen Patinnen und Paten mehr als 150.000 Patenkinder unterstützt. Das Welternährungsprogramm der Europäischen Union und der Vereinigten Nationen unterstützt besonders Projekte humanitärer Nothilfe, Opfer von Katastrophen und Kriegsflüchtlinge. Allein im Jahr 2006 wurden durch diese Abhilfe 229 Projekte in insgesamt 46 Ländern erfolgreich durchgeführt.

„Maßvolle Erhöhung“ beim TÜV

TÜV wird teurerDer TÜV plant im nächsten Jahr eine Kostenerhöhung der Hauptuntersuchung aller Autos. Zwischen drei und vier Euro wird der TÜV den Autofahrern mehr kosten. In einem Interview der „Rheinischen Post“ gab Bruno Braun, Vorstandsvorsitzender des TÜV Rheinland, bekannt, dass der Antrag zur Kostenerhöhung bereits eingereicht wurde und das nur noch die Genehmigung der Bundesregierung ausstehe. Laut des TÜV-Sprechers fällt die Entscheidung noch im Dezember dieses Jahres. Die „maßvolle Erhöhung“ sei nötig, da der Kostendruck zunehmend größer wird und der Preis von 48 Euro für die Hauptuntersuchung bereits 10 Jahre lang nicht gestiegen ist.

Weiterhin sollen alle Autobesitzer zukünftig zu einer jährlichen Hauptuntersuchung verpflichtet werden, sofern das Auto älter als sieben Jahre ist. Aussagen des TÜV-Vorstandsvorsitzenden zu Folge sei das Durchschnittsalter der zugelassenen Autos in den letzten Jahren gestiegen. Immerhin sollen 21 Prozent der Autos, die ein Alter von mehr als 8 Jahren verbuchen, erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen und bei Autos, die älter als 11 Jahre sind, steigt die Häufigkeit auf 29 Prozent. Zurzeit muss die Hauptuntersuchung nach spätestens 2 Jahren erneut durchgeführt werden, bei Neuwagen sind es dagegen 3 Jahre.

Quellenhinweis: ARD.de

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  • Anschlagplan verunsichert Köln

    AmoklaufAm 20.11.2007 sollte an dem Kölner Georg-Büchner-Gymnasium ein Anschlag stattfinden. Dieser konnte glücklicherweise verhindert werden. Die Kölner Polizei nahm umgehend zwei verdächtige Schüler fest. Auf dem Nachhauseweg nahm sich der 17-jährige Schüler das Leben – vermutlich aus Angst vor den kommenden Folgen.

    Sein vermeintlicher Mithelfer erwies sich nicht als dieser, sondern wurde am Montagnachmittag, den 19.11.2007, von der Kölner Polizei freigelassen. Dieser gab vor einem Freund mitgeteilt zu haben, dass er den Anschlag nicht unterstützen möchte, was schließlich durch sichergestellte Chat-Protokolle auf seinem Computer eindeutig bewiesen werden konnte. Ein Polizeisprecher sagte ebenfalls aus: „Er hat glaubhaft dargelegt, dass er die Tat doch nicht begehen wollte“. Nun geht jedoch eine Gefahr für ihn selbst aus. Der Achtzehnjährige spielt mit Selbstmordgedanken und begab sich freiwillig in psychiatrische Behandlung.

    Weiterhin wurde bekanntgegeben, dass auch die Kölner Dreikönigsschule im Stadtteil Bilderstöckchen am Jahrestag des Amoklaufs in Emsdetten ebenfalls geschlossen sein wird. Dort fanden Schüler an der Toilettenwand einen Schriftzug „Ich laufe Amok am 20.11.2007“ vor. Die Verunsicherung und Angst durch die Drohung veranlasste 90 Prozent der Schüler zu Hause zu bleiben. Die Schulleitung beschloss „aus pädagogischen Gründen“ den Unterricht erst am darauffolgenden Tag, den 21.11.2007, fortzusetzen.

    Laut des Kölner Polizeisprechers wurde der Schriftzug bereits entfernt. Jetzt gilt es den „Täter“, welcher den Schriftzug an die Toilettenwand geschrieben hat, ausfindig zu machen. Hierzu arbeitet die Polizei in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung.

    Foto: Jörg Klemme
    Quellenhinweis: WDR.de