Archiv für die Kategorie ‘Computer

Logiprint.com – die Internetdruckerei


Logiprint.com ist eine Online-Druckerei, welche Visitenkarten, Briefbögen, Einladungskarten, Prospekte, Flyer und viele andere Printmedien druckt. Als Online-Druckerei ist die Geschäftsabwicklung online geregelt und Druckaufträge können demnach bequem von zu Hause aus aufgegeben werden.

 

Vor einer guten Woche bekam ich die Anfrage dieses Angebot genauer unter die Lupe zu nehmen. Um mir auch eine Meinung von Service und Druckqualität bilden zu können, bekam ich einen Bestellgutschein im Wert von 35 EUR. Diese verwendete ich für 500 einseitig farbig bedruckte Visitenkarten und 300 Adressaufkleber.

 

Bei den Visitenkarten hatte ich die Wahl zwischen einer Designvorlage und einem eigenen Design. Für private Zwecke oder als „Notlösung“ mögen diese Vorlagen sicher ganz interessant sein, jedoch halte ich sie für ein Unternehmen unbrauchbar. Deshalb habe ich für mein Unternehmen www.grafikr.de auch eine selbsterstellte Vorlage gewählt. Das Hochladen der jeweiligen Vorlage war sehr anwenderfreundlich gehandhabt. Im Anschluss habe ich zur Vervollständigung meiner Testbestellung noch 300 Adressaufkleber bestellt. Hier gab es einige Hintergründe und Muster zur Auswahl. Die Adresse musste dann nur noch eingetragen werden.

 

Nach Abschluss des Bestellvorgangs vergingen gerade einmal 2 Tage bis zum Erhalt der Ware. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass diese Geschwindigkeit für eine Online-Druckerei enorm ist. Die Visitenkarten und Adressaufkleber kamen in einem einwandfreien Zustand, gut verpackt, an. Besonders die Qualität der Visitenkarten war überraschend gut. Das Material ist stabil, leicht glänzend und wirkt demzufolge sehr modern. Sicherlich kennt jeder auch die Visitenkarten, die zwar vom Material eine gewisse Dicke aufweisen, jedoch schnell schmutzig werden, Eselsohren bekommen, usw., da diese eben nicht die notwendige Stabilität besitzen. Die Adressaufkleber wurden ebenfalls in einwandfreier Qualität geliefert. Fehler konnte ich nicht finden – die Optik ist exakt so gut, wie ich sie auch zuvor erwartet habe.

 

Fazit: Abschließend kann ich nach diesem Test sagen, dass mich die Online-Druckerei logiprint.com sehr positiv überrascht hat. Zudem halte ich die Investition in solche Testkäufe für sehr sinnvoll und vertrauenswürdig. Ich bin mir sicher, dass ich für zukünftige Druck-Aufträge auf logiprint.com zurückkommen werde.

Kids-Hotline – mehr Schein als sein

Kids-Hotline – mehr Schein als seinDie Kids-Hotline gehört mittlerweile seit 1999 zu den größten und aufstrebenden Onlineberatungs-stellen für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren. Nach außen hin sehr seriös, doch als kurzweiliger Mitarbeiter konnte ich einmal die andere Seite von der Kids-Hotline.de kennenlernen.

Liest man sich die Prinzipien der ehrenamtlichen Einrichtung durch, so scheint alles in bester Ordnung. Wenn ich heute die Prinzipien von Kids-Hotline Revue passieren lasse, bleibe ich schon beim zweiten Punkt „Akzeptierende Haltung“ stehen: „Eine akzeptierende Haltung gegenüber der Rat suchenden Person bedeutet, sie wohlwollend in ihrer Gesamtheit anzunehmen und[…] unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebensgeschichte als sinnhaft zu akzeptieren.“, heißt es hier. Ein Blick hinter die Kulissen lässt ganz neue Eindrücke und Interpretationen zu. Schon nach wenigen Minuten berieten sich die „Peer-Berater“ während eines Gruppenchats, ob die Geschichte überhaupt real sei. „Fake Fragezeichen?“, meinte einer der Berater, worauf sein Kollege kurz darauf mit „schon!“ sehr bestimmt und eindeutig antwortete. Hier wird also nicht lang gefackelt bis eine Spekulation zur Realität wird. Von „als sinnhaft akzeptieren“ kann hier nicht mehr die Rede sein.

Während der Vater des jugendlichen Mädchens im Begriff war ihre Zimmertür einzutreten, bewies das Berater-Team Gelassenheit. Kids-Hotline hat sich hohe Ziele gesetzt, doch schon bei ganz alltäglicher Zivilcourage der Mitarbeiter scheitert es kläglich und ufert bereits in „unterlassende Hilfeleistung“. Von Kompetenz und der nötigen Flexibilität in Ausnahmesituationen keine Spur.

So gehören auch ironische und sarkastische Aussagen und Witze zum Alltag der Berater. Während die häufig verzweifelten Jugendlichen ihr Problem schildern, ist das Team im „Beraterchannel“ des Öfteren damit beschäftigt sich über den Hilfesuchenden lustig zu machen. Auch hier gilt wieder, dass dies nicht nach außen gezeigt werden darf, hinter den Kulissen allerdings geduldet und gewünscht wird.

Der Punkt „Anspruch präventiver Wirkung“ sieht vor, die Jugendlichen „im Hinblick auf eigene/fremde Verhaltens- und Konsummuster zu sensibilisieren und im Sinne von Prävention und ganzheitlicher Gesundheitsförderung auf die jungen Menschen einzuwirken.“ Eine Beratung eines Jugendlichen, der droht sich in einer Fantasiewelt zu verlieren, zeigt das Gegenteil. Er bevorzugt erotische Bilder von Monstern und anderen Kreaturen und stellt sich zudem häufig vor mit diesen Monstern in einer Liebesbeziehung zu leben. Hier wäre der vorher genannte Punkt angebracht, gemeinsam einen Weg aus dieser Traumwelt zu finden. Dennoch zog es die Forenleitung vor diese Fantasien als „normal“ zu bezeichnen und den Jugendlichen zur Fortsetzung zu motivieren.

Auch ein Berater in der Probezeit bzw. der sogenannten „Testphase“ merkt schnell, woran er bei der Kids-Hotline ist. Hierbei stehen nicht die fehlerfreie und kompetente Beratung oder die Lösung der Probleme der Hilfesuchenden im Mittelpunkt, wie nach außen hin gerne behauptet wird. Vielmehr ist es die bedingungslose Unterwürfigkeit gegenüber allen übergestellten Mitgliedern der Kids-Hotline. Jegliche Äußerung von Kritik oder Zweifeln führt in der Regel zur Kündigung und wird nicht geduldet. Selbst die sogenannten „Vertrauenspersonen“ leiten jegliche Aussagen sofortig an die Leiterin der Organisation weiter. Der Berater auf Probe erfährt erst in der Kündigung, dass seine Aussagen von der Leitung negativ konnotiert wurden und als anstößig gelten. Somit ist klar, dass das „lockere und moderne“ Team der Kids-Hotline in der Organisation noch sehr konservativ auf eine strikte Hierarchie besteht.

Bei der Einhaltung von Terminen und Zeitangaben nimmt es das Team dagegen nicht so genau. Trotz vieler Mitarbeiter kann die Höchstdauer einer Antwort von 24 Stunden nur selten eingehalten werden. Oft scheint sich tagelang nichts in den Beratungen zu rühren, obwohl es viele offene Probleme und Fragen gibt. Im Bewerbungsverfahren wird den Neubewerbern auch dazu geraten nicht zu häufig zu antworten, um zu vermeiden, dass die Jugendlichen regelmäßig bei der Kids-Hotline Hilfe suchen.

Die Kids-Hotline befasst sich täglich mit vielen sehr intimen Problemen unserer heutigen Jugend. Eine Organisation, die nach einer knappen Woche ein derartiges Bild hinterlässt, wird den Anforderungen an einen solchen Services nicht gerecht. Jeder Jugendliche sollte im Voraus wissen, worauf er sich einlässt.

Foto: Kids-Hotline

Chatten und abkassieren!

Chatten und abkassieren!Du liebst es mit deinen Mitmenschen im Internet zu kommunizieren? Dir fehlt oftmals der Anreiz oder die Communities entsprechen einfach nicht deinem Niveau? Dann bist du bei Talkteria.de genau richtig! Talkteria ist ein Online-Forum mit hohem Niveau, welches von einem kompetenten Team moderiert wird.

Je nach Umfang der eigenen Beiträge erhältst du sogenannte „Talkpoints“, die du später gegen attraktive Prämien wie Gutscheine oder elektronische Waren eintauschen kannst. Einen Beitrag mit 1000 Zeichen wird mit einem Talkpoint vergütet, wobei Ersteller eines Themas einen kleinen Bonus erhalten. Dabei beträgt die maximale Vergütung pro Beitrag 2 Talkpoints. Wer besonders aktiv ist, profitiert von dem exklusiven Bonussystem: Sobald du 1000 Beiträge auf deinem Konto verbuchen kannst, erhältst du eine Talkpointsbonus von 10 Prozent, ab 2500 Beiträgen 20 Prozent, ab 5000 Beiträgen 30 Prozent, ab 7500 Beiträgen 40 Prozent und ab 10000 verfassten Beiträgen einen Talkpontsbonus von 50 Prozent. Auch das Weiterempfehlen von Talkteria macht sich bezahlt. Meldet sich ein Nutzer über deinen Werbelink an, so erhältst du 5 Talkpoints für jeweils 100 Beiträge deines geworbenen Nutzers.

Die Vielzahl der verfügbaren Prämien steigt stetig: Schon ab einer Punktzahl von 75 Talkpoints kannst du dir einen Gutschein bei Amazon, Ikea, Opitec oder bei dem VBS Hobby Service im Wert von 25 Euro sichern. Es ist bei entsprechender Punktzahl ebenso möglich Gutscheine im Wert von 50 Euro bzw. 100 Euro anzufordern. Reizen dich die Angebote noch nicht kannst du schon ab 100 Talkpoints einen Gutschein im Wert von 35 Euro sowie zwei Gratisproben inklusive erhalten. Fehlt dir noch das passende Geschenk oder planst du ein ganz besonderes Erlebnis mit einem anderen Menschen könnte ein Gutschein von Mydays sicher dein Interesse wecken. Diesen erhältst du ab einer Punktzahl von 130 Talkpoints. Schon ab 120 Talkpoints ist ein iPod shuffle in der Farbe deiner Wahl erhältlich - ab einer Punktzahl von 675 sogar der iPod Touch in schwarz oder in weiß. Für die gleiche Punktzahl stehen auch das kleine Subnotebook Asus Eee oder ein Gutschein von Amazon oder Ikea im Wert von 250 Euro zur Auswahl.

Den Weg zur Anmeldung oder weitere Informationen findest du auf www.talkteria.de.

Foto: Stephanie Hofschlaeger/Pixelio.de

Online-Durchsuchungen Bayern will nicht wartenAuf das Verfassungsurteil der Karlsruher Richter, welches im Frühjahr dieses Jahres erwartet wird, zu dem kontroversen Thema „Online-Durchsuchungen“ will Bayern nicht länger warten. „Wir warten nicht mehr“, verkündete der Landesinnenminister Joachim Herrmann gegenüber des Magazins „Focus“.

Der Freistaat plant im Alleingang eine Durchsetzung für das Ausspähen von Computern. Noch im Februar soll der Gesetzesentwurf vorgelegt werden, wodurch die bayrischen Behörden einen Einblick in die Festplatten fremder Computer bekommen – „unabhängig von etwaigen Entscheidungen in Berlin.“

Bayerns angekündigter Alleingang erfuhr bereits heftige Kritiken seitens der FDP-Bundestagsfraktion: „Es zeugt von großer Respektlosigkeit gegenüber dem Bundesverfassungsgericht“, so FDP-Innenpolitiker Max Stadler. Dennoch sieht es der bayrische Innenminister nicht vor noch länger auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten, denn die Gefahr „terroristischer Anschlagsplanungen im Internet“ sei nicht virtuell, „sondern sehr real“, meint Herrmann.

Zustimmung findet Herrmann bei seinem Amtskollegen auf Bundesebene, Wolfgang Schäuble. Vor kurzem verkündete Schäuble eine Verschärfung der Sicherheitsgesetze, konnte jedoch die SPD als Koalitionspartner nicht von seinem Vorhaben überzeugen. Er fordert mit seinem Gesetzesentwurf in besonderen Fällen eine Aufhebung des Abhörschutzes für Priester, Rechtsanwälte und Abgeordnete. Der Vorschlag werfe laut Justizministerin Brigitte Zypries „ernste verfassungsrechtliche Fragen auf“ und die Umsetzung sei in der Praxis eher zweifelhaft, so heißt es in einem vom „Tagesspiegel“ veröffentlichten Brief von Zypries an Schäuble. Für die Presseveröffentlichung der neuen Abhörpläne sei die Justizministerin verantwortlich und Schäuble bezeichnet ihr Verhalten als „mutwillige Verletzung vereinbarten Verfahren“ und als „Störung des gedeihlichen Miteinanders.“

Foto: Stefane/Pixelio.de

„Bezahl, was du willst!“

Bezahl, was du willst!Seit Jahren sinken die CD-Verkaufszahlen erheblich, bedingt durch Musik-Downloads bei illegalen Tauschbörsen, wodurch jährlich Verluste im Millionenbereich für die Musikindustrie entstehen. Nun sind es die die Stars selbst, die der gewinnsüchtigen Musikindustrie mit eigenen Aktionen entgegensteuern.

Thom Yorke, Radiohead-Sänger, veröffentlichte das neuste Album seiner Band „In Rainbows“ als Gratis-Download im Internet. Die Fans und Journalisten feiern Yorke als den „Retter der Popmusik“ und begeistern sich für den Kampf gegen die Plattenindustrie und ihre Machenschaften. Bisher beanspruchten die Plattenlabels das Eigentumsrecht der produzierten Songs – die Musiker bekommen lediglich eine Umsatzbeteiligung an den verkauften Alben und Singles. Nachdem der Vertrag mit dem Major-Label „EMI“ ausgelaufen war, nutzte die englische Band die Gunst der Stunde und stellte ihr neues Album ins Internet. Unter dem Motto „Bezahlt, was ihr wollt!“ war es möglich bei Gefallen für das Album einen frei gewählten Betrag zu überweisen.

Inzwischen ist die Aktion beendet und etwas weniger als die Hälfte der heruntergeladenen Alben wurden von den Radiohead-Fans bezahlt. Im Durchschnitt zahlten die Interessierten 3 Euro, welche vollständig dem Künstler zukommen. Unterdessen scheint sich diese Möglichkeit der Veröffentlichung herumzusprechen, denn auch die britische Band „Artic Monkeys“ brauchte hierfür keine Plattenfirma. Nachdem sich das eingestellte Debüt-Album zum kostenlosen Download schnell herumsprach, bekam die Band von der Musikindustrie einen Plattenvertrag und ihr Album wurde als „Zweitpressung“ per CD auf den Markt berühmt.

Vor 25 Jahren erfuhr die CD noch einen kommerziellen Durchbruch, heute scheint sie nicht mehr als alleiniges Medium für den Musikverkauf verwendbar zu sein. Sollte die Musikindustrie nicht reagieren, so könnten schon bald düstere Zeiten bei der zukünftigen Vermarktung anbrechen, da der CD-Verkauf bislang die Haupteinnahmequelle darstellt.

Foto: Nunmanichsoschnell/Pixelio.de
Quellenhinweis: BR-online

Roter Teppich für Computerspiele

Roter Teppich für ComputerspieleDer von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) geplanten Vergabe eines „Deutschen Computerspielpreises“ für „kulturell wertvolle Computerspiele“ in verschiedenen Kategorien stimmte der Deutsche Kulturrat zu. Spiele mit künstlerischem Anspruch, die gleichzeitig als kulturell und pädagogisch wertvoll gelten, solle somit ein „Roter Teppich“ ausgelegt werden, so der Spitzenverband der Bundeskulturverbände.

Gelten Computerspiele erst als künstlerischer Bereich, wäre es möglich Auszeichnungen zu vergeben und den Spielen hinreichende Förderprogramme aufzulegen. Geschäftsführer Olaf Zimmermann verspricht sich von dem Vorhaben mehr kulturelle Vielfalt in der Computerspielszene. Nach aktuellen Informationen sollen bei der jährlichen Preisvergabe insgesamt bis zu 300.000 Euro vergeben werden.

Die „Computerspiele zum Kulturgut zu erheben“, konnte der Deutsche Musikrat anfänglich nicht gutheißen, denn es sei nur „eine neue Erscheinungsform kultureller Selbstäußerung per ordre de mufti zum Kulturgut zu erklären“, meinte Christian Höppner, Generalsekretär des Musikrates. Die Aufmerksamkeit neben den 6 Prozent Computerspielen mit gewaltverherrlichenden Inhalten zukünftig auf pädagogisch wertvolle Videospiele zu lenken, sei positiv zu werten, jedoch zu früh, glaubt Höppner. Er hält es nicht für angemessen diese Spiele durch Steuermittel zu finanzieren, während „noch immer vielen Kindern und Jugendlichen der Zugang zu einer qualitätsgesicherten und kontinuierlichen musikalischen Bildung verwehrt wird.“

Foto: Jörn Peper
Quellenhinweis: Heise.de

Lebensprognose.com – die Abzocke im Netz

Lebensprognose.com – die Abzocke im NetzDas Internet ist ein beliebter Tummelplatz für viele Betrüger – das wissen auch die meisten Internetnutzer. Wie ist es möglich, dass dennoch unzählige Nutzer unerwartet eine Rechnung per Email bekommen?

Dieser Frage ist auch BIZZ nachgegangen: Schon einige Zeit zuvor wurde die Xentria AG für den bewussten Internet-Betrug bekannt. Testcars.de hieß eine von vielen Services der Firma. Dort versprach der Anbieter eine kostenlose Testfahrt mit einem Ferrari oder einem Lamborghini, wenig später folgte eine Rechnung von insgesamt 96 Euro. Keiner der betrogenen Internetnutzer bekam jemals die Gelegenheit die Testfahrt durchzuführen, auch Ferrari und Lamborghini beteuerten, dass eine Privatperson keine Testfahrt mit ihren Wagen durchführen dürfte. Verpflichtungen seitens Testcars.de gibt es ebenfalls nicht: „testcars.de behält sich aber das Recht vor, die Vermittlungstätigkeit nach den ersten 3 Monaten einzustellen, sofern der Teilnehmer in der Zeit bereits mehrfach als Testfahrer seitens der Autoindustrie […] abgelehnt und somit „unvermittelbar“ ist.“, so heißt es in den AGB.

Die weitere Recherche ergab, dass der Verantwortliche Stefano S., italienischer Abstammung und Wohnsitz in der Schweiz in Knonau, sei. Der Besuch bei dem vermeintlichen Geschäftsführer scheiterte, denn Herr S. war nicht anzutreffen. Verschiedene Anschriften verfolgte BIZZ bis nach Huenenberg. Dort traf das Kamerateam einen angeblichen Mitarbeiter der Xentria AG, welcher sich in Bezug auf die betrügerischen AGB als unwissend zeigte und sich auf den Vorstand Stefano S. stützte. Einige Kunden hätten sogar Testfahrten durchgeführt, versucht der junge Mann dem Fernsehteam glaubhaft erscheinen zu lassen, Beweise hierfür hat er jedoch nicht. Das „Fass ohne Boden“ sollte Stefano S. für die Abzocke im Internet von diesem Mitarbeiter überreicht bekommen.

Schon ein Jahr später nahmen die Beschwerden einer getarnten Internet-Abzocke zu. Die Xentria AG ist nun unter dem Namen Internet Service AG bekannt, die Methoden blieben jedoch gleich: Lebensprognose.com gehört neben Fuehrerscheincheck.com, effili.com, Genlogie.com und vielen mehr zu den vermeintlich kostenlosen Services, die ihre Kunden anschließend mit Abonnements und Rechnungen überraschen. Geboten wird eine fragliche Analyse, die dem Nutzer Auskunft darüber gibt wie alt er werden wird. Der Aufbau der Seite ist deutlich auf Betrug ausgelegt, denn erst beim Herunterscrollen wird im letzten Satz Auskunft zu den anfallenden Kosten von 59 Euro für die Inanspruchnahme des Testes gegeben. Für die Verbraucherzentralen ist klar – hier liegt Betrug vor und die Kunden sollten sich demnach nicht durch die Drohung eines Inkasso-Schreiben einschüchtern lassen. Empfohlen wird den eingegangen Vertrag sofortig zu widerrufen und weitere rechtliche Schritte abzuwarten.

Eine neue Welle von betrügerischen Internet-Services der ehemaligen Xentria AG veranlasste BIZZ-Moderator Sebastian Höffner zu einer erneuten Recherche. Das Kamerateam von BIZZ machte sich erneut auf den Weg zur Privatwohnung vom Geschäftsführer Stefano S. Dort traf das Team einen alten Mann an, der anfänglich nicht zu einer Aussage bereit war, später jedoch von einem einmaligen Honorar der Internet Service AG sprach. Wohlmöglich hat Stefano S. nur seinen Namen für die Firma hergegeben und ist sich über die illegalen Machenschaften von InterServ im Unklaren. Als Höffner den vermeintlichen Mitarbeiter erneut antrifft und ihn mit den Aussagen vom sogenannten Verwaltungsrat Stefano S. konfrontiert, wendet er alle Verantwortung von sich ab. Die Schweizer und Frankfurter Staatsanwaltschaft plant nun aktiv gegen die Internet Service AG vorzugehen, aktuell sind jedoch alle Services von InterServ in Betrieb und zocken nach wie vor täglich zahlreiche ahnungslose Internetnutzer ab.

Foto: kalbeleins.de

Hass-Website gegen ATI und AMD

Hass-Website gegen ATI und AMDAMD-ATI-sucks.com heißt die neue Webseite von Allen Harkleroad, welche Belege dafür bieten soll, wie „schlecht“ die Produkte von AMD und ATI seien. An Informationen und Fakten scheint es für den Beweis jedoch zu mangeln, denn die gegebenen Aussagen beziehen sich vorwiegend auf Probleme mit der ATI X1950 Pro AGP und Windows Vista, sowie dem aktuellen Aktienstand von AMD an der Börse.

Dem ungeachtet verbucht die sehr einfach gestaltete und angelegte Webseite schon mehr als 60.000 Besucher seit der Veröffentlichung am 15.12.2007. Revolutionär ist die neue Internet-Präsenz jedoch nicht, denn es wird nicht viel Neues geboten und die Homepage liefert keine überzeugenden, handfesten Informationen. Wohlmöglich sind die hohen Besucherzahlen nur mit der Absurdität der Idee zu begründen, denn der Sinn ist als stark zweifelhaft anzusehen.

Foto: AMD.de
Quellenhinweis: GameStar

Ebay versteigert Microsoft

Ebay versteigert MicrosoftJeder, der den Namen „Microsoft“ hört, denkt sofort an den Redmonder Softwaregiganten Microsoft, jedoch nicht in Portugal. Dort ist dieser unter dem Namen „MSFT“ bekannt, denn schon im Jahr 1981 ließ sich ein portugiesischer Elektrohändler den Namen schützen, das Softwareunternehmen hingegen erst im Jahre 1990.

Dem jahrelangen Rechtsstreit möchte Ricardo Carvalho, Geschäftsführer von Microsoft Informática, nicht mehr ausgesetzt sein und entschied sich den Firmennamen „Microsoft Informática, Lda“ morgen, den 19.12.2007, bei Ebay zu versteigern: „Zuletzt hieß es bei MSFT, sie wären an unserem Markennamen interessiert, hätten aber noch weiteren Verhandlungsbedarf“. Der Startpreis für das Schutzrecht auf den Namen Microsoft soll bei einer Millionen Dollar liegen.

„Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrmals Verhandlungen geführt und wollen jetzt nicht mehr auf die Amerikaner warten“, berichtet Carvalho. Zur geplanten Versteigerung wollte sich Microsoft Portugal bzw. MSFT bislang nicht äußern, die Chancen, dass der Redmonder Softwaregigant den Zuschlag für den Firmennamen erhält, dürften allerdings sehr hoch stehen.

Foto: Daniel F. Pigatto
Quellenhinweis: CRN.de

Mutig oder lebensmüde?

Mutig oder lebensmüde?Im US-Bundesstaat New Jersey sorgte ein Vorfall für Unverständnis. Für genau 5,8 Sekunden Ruhm setzte Dustin Hoffmann, ein Angestellter der örtlichen Filiale einer Krapfenkette, sein Leben aufs Spiel, um einen Dieb in die Flucht zu schlagen. In dieser Zeit des Ruhmes schlug D. Hoffmann mit seinen Händen und einer knapp gefüllten Tasse mit Trinkgeld auf den Langfinger ein.

„Ich wollte gut aussehen, falls das Überwachungsvideo auf YouTube auftauchen sollte“, antworte Hoffmann auf die Frage der Zeitung „The Record“, welche Umstände ihn dazu gebracht hätten, sein Leben für die Tageseinnahmen zu riskieren. Scheinbar ist die Furcht öffentlich als Feigling dargestellt zu werden größer als die Angst vor dem Verbrecher. Der Dieb kam mit einigen blauen Flecken und den Tageseinnahmen von insgesamt 290 Dollar – umgerechnet ca. 200 Euro – davon, der Angestellte blieb unverletzt.

Die aufgezeichneten Szenen publizierte D. Hoffmann nun selbst im Internet, um als Held des Niedriglohnsektors dem Verbrecher eine Lektion zu erteilen. Bislang ist man sich uneinig, ob sein Verhalten nachahmenswert ist oder der Eigenschutz unabdingbar im Vordergrund stehen sollte. Ist ein solches Verhalten zu akzeptieren, so sollten Geschäftsführer zukünftig dafür sorgen, dass die Trinkgeldtassen ihrer Angestellten immer mit viel Kleingeld gefüllt sind und die Kamera einen möglichen Überfall ideal einfangen kann.

Foto: Karamonaga
Quellenhinweis: ARD.de