16 Dez
Im US-Bundesstaat New Jersey sorgte ein Vorfall für Unverständnis. Für genau 5,8 Sekunden Ruhm setzte Dustin Hoffmann, ein Angestellter der örtlichen Filiale einer Krapfenkette, sein Leben aufs Spiel, um einen Dieb in die Flucht zu schlagen. In dieser Zeit des Ruhmes schlug D. Hoffmann mit seinen Händen und einer knapp gefüllten Tasse mit Trinkgeld auf den Langfinger ein.
„Ich wollte gut aussehen, falls das Überwachungsvideo auf YouTube auftauchen sollte“, antworte Hoffmann auf die Frage der Zeitung „The Record“, welche Umstände ihn dazu gebracht hätten, sein Leben für die Tageseinnahmen zu riskieren. Scheinbar ist die Furcht öffentlich als Feigling dargestellt zu werden größer als die Angst vor dem Verbrecher. Der Dieb kam mit einigen blauen Flecken und den Tageseinnahmen von insgesamt 290 Dollar – umgerechnet ca. 200 Euro – davon, der Angestellte blieb unverletzt.
Die aufgezeichneten Szenen publizierte D. Hoffmann nun selbst im Internet, um als Held des Niedriglohnsektors dem Verbrecher eine Lektion zu erteilen. Bislang ist man sich uneinig, ob sein Verhalten nachahmenswert ist oder der Eigenschutz unabdingbar im Vordergrund stehen sollte. Ist ein solches Verhalten zu akzeptieren, so sollten Geschäftsführer zukünftig dafür sorgen, dass die Trinkgeldtassen ihrer Angestellten immer mit viel Kleingeld gefüllt sind und die Kamera einen möglichen Überfall ideal einfangen kann.
Foto: Karamonaga
Quellenhinweis: ARD.de
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