21 Nov
Das Verbot der sogenannten „Killerspiele“ ist längere Zeit nicht mehr das Thema der Bundesregierung. Seit dem Amoklauf in Emsdetten, der vor einem Jahr stattfand, haben sich zahlreiche Berichte, Studien und Aussagen von bedeutenden Politikern und „Fachleuten“ angesammelt. Leider muss man immer wieder feststellen, dass die Medien den Tenor ganz klar für ein Verbot der „Killerspiele“ richten. Dabei verpflichtet sich der ARD zu einer wahrheitsgetreuen und sachlichen Berichterstattung.
Matthias Dittmayer, unter dem Pseudonym „dImAMadi“, hat nun von seinem Recht der Kritik und Darstellung der Gegenposition Gebrauch gemacht und einige Szenen und Berichterstattungen der Sendungen hartaberfair, Frontal21, Kontraste und Panorama in seinem Video auf Youtube.com aufgegriffen. In den vermeintlich sachlichen Berichten verstecken sich sehr viele Elemente, die allein der Fiktion entsprechen oder nie bewiesen wurden. Das Rollenspiel „World of Warcraft“ wird hierbei als Strategiespiel beschrieben, in welchem man als General, Unteroffizier, Arzt oder Sanitäter in kriegerischen Konflikten strategischen Erfolg erringen möchte. Die Wirklichkeit sieht anders aus. World of Warcraft hat keinen Realitätsbezug, da das Geschehen in einer fiktiven Fantasiewelt spielt. Weiterhin werden Behauptungen aufgestellt, Grand Theft Auto wäre ein Ego-Shooter oder es sei sogar möglich Frauen zu vergewaltigen, sind frei erfunden. Hinzu kam ein Ausschnitt aus dem Spiel „Call of Duty“, welcher den Mord gegen einen feindlichen Spieler zeigt. Der vermeintliche Spieler schießt trotz der Tatsache, dass sein Gegner tot ist noch einige Male auf die Leiche. Eingespielt wird eine Szene eines jungen Computerspielers, welcher lächelt. Dieser äußert in einem Diskussionsforum, dass das Lächeln einer Aussage im Teamspeak galt. Ein Intendant gab in einer Stellungnahme des NRD zu, dass diese „Freude“ des vermeintlichen Spielers eingespielt wurde.
Diese und viele andere Unstimmigkeiten werden in dem Video auf Youtube.com von Matthias Dittmayer kritisch aufgezeigt und fachlich geklärt. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn auch gerade die Politiker, Moderatoren und selbsternannten Experten, welche nur über ein Scheinwissen verfügen, sich dieses Video anschauen würden.
Foto: Davis Schrapel
Quellenhinweis: GameStar.de
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