23 Nov
Die letzte Analyse der Stiftung Warentest sorgte vor kurzem für Aufsehen. Die Untersuchung ergab, dass zahlreiche deutsche Schulbücher sehr fehlerhaft geschrieben wurden. In einigen Exemplaren wurden sogar mehrere Fehler pro Seite gefunden.
Im Vergleich zum US-Bundesstaat Texas ist dieses Ergebnis noch für „gut“ einzuschätzen, denn dort ergab die Untersuchung, dass die Mathematik-Bücher für die Grundschule allein 109.263 Fehler enthalten, so die „Dallas Morning News“. Beispielsweise waren Rechenfehler in einem Grundschulbuch für Mathematik wie 4+7=10 enthalten. Der Verlag „Houghton Mifflin“ verbuchte insgesamt 86.026 Fehler in den von Ihnen herausgegebenen Büchern. Dort wurden mehrfach die Lösungen der Rechenaufgaben direkt neben die Aufgabe geschrieben, was als fehlerhaft gilt. Hinzu kamen unzählige Druck- und Rechtschreibfehler.
Diese Ungenauigkeiten werden den entsprechenden Verlagen viel Geld kosten, denn diese wurden verpflichtet die Fehler zu korrigieren. Für jeden Fehler, der bis einschließlich zum Frühjahr 2008 nicht bearbeitet wurde, wird ein Bußgeld von bis zu 5000 US-Dollar – umgerechnet ca. 3400 Euro – verhängt. Geht man von den aktuellen Fehlerzahlen des Verlags „Houghton Mifflin“ aus, so müsste dieser Verlag allein 430.130.000 US-Dollar bzw. ca. 293.400.000 Euro Strafe zahlen.
Foto: Daniel Kummetz/Pixelio.de
Quellenhinweis: ARD.de
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