„Ihre Frage nach Berlin“

Ihre Frage nach BerlinDas Jahr 2007 soll mit den Fragen engagierter Bürger und den Antworten der Berliner Politiker abgeschlossen werden. Dieses Angebot wurde dankend entgegengenommen und es sind zahlreiche kritische Fragen an den Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), den Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion Gregor Gysi (Die Linke), die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung Ulla Schmidt (SPD) und an den Bundesminister für Verteidigung Franz Josef Jung (CDU) eingegangen.

Die Live-Sendungen vom ARD-Morgenmagazin und dem ARD-Mittagsmagazin, moderiert von Sigmund Gottlieb und Jörg Schönenborn, werden am 12. und 13. Dezember um 7:30 Uhr und 13:00 Uhr übertragen. So wird sich Ulla Schmidt mit Fragen wie „Warum müssen 18-jährige Schüler ohne eigenes Einkommen Praxisgebühr zahlen?“ in der Sendung auseinandersetzen müssen. Nach den Schlagzeilen zum Thema „Vorratsspeicherung“ forderte ein Bürger Wolfgang Schäuble als einen bekannten Befürworter dazu auf sich über den Verbleib der Daten und über die Kontrolle und Zuständigkeit für eine Löschung der gespeicherten Informationen zu äußern. Auch der momentan diskutierte Mindestlohn und die Manager-Gehälter werden ein Thema im ARD-Mittagsmagazin, zusammen mit Gregor Gysi, sein.

Foto: Analog Berliner
Quellenhinweis: ARD.de

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  • „Maßvolle Erhöhung“ beim TÜV

    TÜV wird teurerDer TÜV plant im nächsten Jahr eine Kostenerhöhung der Hauptuntersuchung aller Autos. Zwischen drei und vier Euro wird der TÜV den Autofahrern mehr kosten. In einem Interview der „Rheinischen Post“ gab Bruno Braun, Vorstandsvorsitzender des TÜV Rheinland, bekannt, dass der Antrag zur Kostenerhöhung bereits eingereicht wurde und das nur noch die Genehmigung der Bundesregierung ausstehe. Laut des TÜV-Sprechers fällt die Entscheidung noch im Dezember dieses Jahres. Die „maßvolle Erhöhung“ sei nötig, da der Kostendruck zunehmend größer wird und der Preis von 48 Euro für die Hauptuntersuchung bereits 10 Jahre lang nicht gestiegen ist.

    Weiterhin sollen alle Autobesitzer zukünftig zu einer jährlichen Hauptuntersuchung verpflichtet werden, sofern das Auto älter als sieben Jahre ist. Aussagen des TÜV-Vorstandsvorsitzenden zu Folge sei das Durchschnittsalter der zugelassenen Autos in den letzten Jahren gestiegen. Immerhin sollen 21 Prozent der Autos, die ein Alter von mehr als 8 Jahren verbuchen, erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen und bei Autos, die älter als 11 Jahre sind, steigt die Häufigkeit auf 29 Prozent. Zurzeit muss die Hauptuntersuchung nach spätestens 2 Jahren erneut durchgeführt werden, bei Neuwagen sind es dagegen 3 Jahre.

    Quellenhinweis: ARD.de

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  • Propaganda hautnah

    KillerspieleDas Verbot der sogenannten „Killerspiele“ ist längere Zeit nicht mehr das Thema der Bundesregierung. Seit dem Amoklauf in Emsdetten, der vor einem Jahr stattfand, haben sich zahlreiche Berichte, Studien und Aussagen von bedeutenden Politikern und „Fachleuten“ angesammelt. Leider muss man immer wieder feststellen, dass die Medien den Tenor ganz klar für ein Verbot der „Killerspiele“ richten. Dabei verpflichtet sich der ARD zu einer wahrheitsgetreuen und sachlichen Berichterstattung.

    Matthias Dittmayer, unter dem Pseudonym „dImAMadi“, hat nun von seinem Recht der Kritik und Darstellung der Gegenposition Gebrauch gemacht und einige Szenen und Berichterstattungen der Sendungen hartaberfair, Frontal21, Kontraste und Panorama in seinem Video auf Youtube.com aufgegriffen. In den vermeintlich sachlichen Berichten verstecken sich sehr viele Elemente, die allein der Fiktion entsprechen oder nie bewiesen wurden. Das Rollenspiel „World of Warcraft“ wird hierbei als Strategiespiel beschrieben, in welchem man als General, Unteroffizier, Arzt oder Sanitäter in kriegerischen Konflikten strategischen Erfolg erringen möchte. Die Wirklichkeit sieht anders aus. World of Warcraft hat keinen Realitätsbezug, da das Geschehen in einer fiktiven Fantasiewelt spielt. Weiterhin werden Behauptungen aufgestellt, Grand Theft Auto wäre ein Ego-Shooter oder es sei sogar möglich Frauen zu vergewaltigen, sind frei erfunden. Hinzu kam ein Ausschnitt aus dem Spiel „Call of Duty“, welcher den Mord gegen einen feindlichen Spieler zeigt. Der vermeintliche Spieler schießt trotz der Tatsache, dass sein Gegner tot ist noch einige Male auf die Leiche. Eingespielt wird eine Szene eines jungen Computerspielers, welcher lächelt. Dieser äußert in einem Diskussionsforum, dass das Lächeln einer Aussage im Teamspeak galt. Ein Intendant gab in einer Stellungnahme des NRD zu, dass diese „Freude“ des vermeintlichen Spielers eingespielt wurde.

    Diese und viele andere Unstimmigkeiten werden in dem Video auf Youtube.com von Matthias Dittmayer kritisch aufgezeigt und fachlich geklärt. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn auch gerade die Politiker, Moderatoren und selbsternannten Experten, welche nur über ein Scheinwissen verfügen, sich dieses Video anschauen würden.

    Foto: Davis Schrapel
    Quellenhinweis: GameStar.de