Deutsche Autos schlagen die Japaner

Deutsche Autos schlagen die JapanerWährend die japanischen Automobil-Hersteller in den letzten Jahren in Sachen Zuverlässigkeit als Vorbild für die Konkurrenz galt, belegen nun die deutschen Autos die ersten vier Plätze der ADAC-Pannenstatistik. „Die deutschen Unternehmen haben mit Qualitätsoffensiven auf die zum Teil herbe Kritik an der Zuverlässigkeit ihrer Produkte geantwortet“, meint der Automobilclub.

Nach aktuellen Informationen wird der ADAC-Preis „Gelber Engel“ für die beste Qualität am 17. Januar an den BMW Geländewagen X3 verliehen. Auch die drei folgenden Plätze belegen Autos aus Deutschland: der Audi A2, der BWM 1er und der BWM Mini. Die Platzierungen ergeben sich aus einer Studie über die Kundenzufriedenheit und der diesjährigen Pannenstatistik des ADAC. ADAC-Experten glauben, dass der rasante Qualitätsanstieg eine Begleiterscheinung von Effizienzsteigerungen in den deutschen Fabriken sei.

Im Gegensatz zu den Erfolgen der deutschen Autos ist der japanische Automobilhersteller Toyota in der Rangliste um mehrere Plätze abgefallen. Der mehrfache Spitzenreiter des ADAC-Rankings kam in diesem Jahr nicht einmal mehr unter die ersten zehn Plätze der „Gelben Engel“. Dagegen erreichten die japanischen Hersteller mit dem Mazda 3 den fünften Platz und mit dem Mitsubishi Space Star den zehnten Platz. In den vorigen Jahren schafften es immer mindestens fünf japanische Automodelle unter die ersten zehn, 2005 waren es sogar neun.

Foto: dblack/Pixelio.de

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Foto: Marcus Stark

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  • „Maßvolle Erhöhung“ beim TÜV

    TÜV wird teurerDer TÜV plant im nächsten Jahr eine Kostenerhöhung der Hauptuntersuchung aller Autos. Zwischen drei und vier Euro wird der TÜV den Autofahrern mehr kosten. In einem Interview der „Rheinischen Post“ gab Bruno Braun, Vorstandsvorsitzender des TÜV Rheinland, bekannt, dass der Antrag zur Kostenerhöhung bereits eingereicht wurde und das nur noch die Genehmigung der Bundesregierung ausstehe. Laut des TÜV-Sprechers fällt die Entscheidung noch im Dezember dieses Jahres. Die „maßvolle Erhöhung“ sei nötig, da der Kostendruck zunehmend größer wird und der Preis von 48 Euro für die Hauptuntersuchung bereits 10 Jahre lang nicht gestiegen ist.

    Weiterhin sollen alle Autobesitzer zukünftig zu einer jährlichen Hauptuntersuchung verpflichtet werden, sofern das Auto älter als sieben Jahre ist. Aussagen des TÜV-Vorstandsvorsitzenden zu Folge sei das Durchschnittsalter der zugelassenen Autos in den letzten Jahren gestiegen. Immerhin sollen 21 Prozent der Autos, die ein Alter von mehr als 8 Jahren verbuchen, erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen und bei Autos, die älter als 11 Jahre sind, steigt die Häufigkeit auf 29 Prozent. Zurzeit muss die Hauptuntersuchung nach spätestens 2 Jahren erneut durchgeführt werden, bei Neuwagen sind es dagegen 3 Jahre.

    Quellenhinweis: ARD.de

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