Mutig oder lebensmüde?

Mutig oder lebensmüde?Im US-Bundesstaat New Jersey sorgte ein Vorfall für Unverständnis. Für genau 5,8 Sekunden Ruhm setzte Dustin Hoffmann, ein Angestellter der örtlichen Filiale einer Krapfenkette, sein Leben aufs Spiel, um einen Dieb in die Flucht zu schlagen. In dieser Zeit des Ruhmes schlug D. Hoffmann mit seinen Händen und einer knapp gefüllten Tasse mit Trinkgeld auf den Langfinger ein.

„Ich wollte gut aussehen, falls das Überwachungsvideo auf YouTube auftauchen sollte“, antworte Hoffmann auf die Frage der Zeitung „The Record“, welche Umstände ihn dazu gebracht hätten, sein Leben für die Tageseinnahmen zu riskieren. Scheinbar ist die Furcht öffentlich als Feigling dargestellt zu werden größer als die Angst vor dem Verbrecher. Der Dieb kam mit einigen blauen Flecken und den Tageseinnahmen von insgesamt 290 Dollar – umgerechnet ca. 200 Euro – davon, der Angestellte blieb unverletzt.

Die aufgezeichneten Szenen publizierte D. Hoffmann nun selbst im Internet, um als Held des Niedriglohnsektors dem Verbrecher eine Lektion zu erteilen. Bislang ist man sich uneinig, ob sein Verhalten nachahmenswert ist oder der Eigenschutz unabdingbar im Vordergrund stehen sollte. Ist ein solches Verhalten zu akzeptieren, so sollten Geschäftsführer zukünftig dafür sorgen, dass die Trinkgeldtassen ihrer Angestellten immer mit viel Kleingeld gefüllt sind und die Kamera einen möglichen Überfall ideal einfangen kann.

Foto: Karamonaga
Quellenhinweis: ARD.de

Pixelio - der Weg zur Digitalisierung

PixelioDie Nachfrage nach digitalem Bildmaterial ist regelrecht „explodiert“. Am 2. Oktober startete Markus Hein, Geschäftsführer des in München ansässigen Unternehmens „Pixelio“ GmbH i.G. (ehemals Pixelquelle GmbH), das Projekt Pixelio.de mit ein paar Freunden und ca. 200 Bildern. Zu diesem Zeitpunkt hat er noch nicht damit gerechnet, dass sich schon 3 Jahre später die Anzahl der Mitglieder auf 107.551 und 99.375 Bildern erhöhte, welche insgesamt mehr als 2,5 Millionen Mal heruntergeladen wurden. Aktuell wurden mehr als 125.550 Bilder von mehr als 137.000 Mitgliedern über 3,5 Millionen Mal heruntergeladen, was Pixelio zur größten deutschen Bilddatenbank für lizenzfreie Bilder macht. Alle Bilder sind in 129 verschiedenen Kategorien zu finden. Das größte Angebot bietet die Kategorie „Landschaft & Natur“ mit mehr als 41.500 Bildern. Auch die „Architektur“ ist mit rund 22.000 Bildern eine der am stärksten vertretenen Themen, sowie das Thema „Tiere“ mit über 17.100 Fotos. Die Nachfrage ist hierbei zum Thema „Natur & Landschaften“ mit rund 950.000 Downloads am höchsten, gefolgt von der Kategorie „Architektur“ mit insgesamt 432.000 Downloads. Betrachtet man das Verhältnis zwischen Downloadanzahl und Bildanzahl ist die Kategorie „Menschen“ die beliebteste mit etwa 370.000 Downloads von insgesamt 5729 Bildern. Somit wird ein Bild aus dieser Kategorie durchschnittlich 64-mal heruntergeladen und im Bereich „Natur & Landschaften“ dagegen, rund 22-mal. Besonders Menschen beim Ausführen von Tätigkeiten sind bei den Pixelio-Nutzern sehr begehrt“, sagte Markus Hein. Pixelio funktioniert auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, welches in beiden Fällen auf die Nutzer zurückzuführen ist. Die Firma bietet lediglich den registrierten Mitgliedern die Möglichkeit ihre Bilder hoch zu laden oder diese Bilder herunter zu laden. Der Nutzer mit den meist hochgeladenen Bildern hat bereits 3.100 verschiedene selbst fotografierte Bilder dem Service von Pixelio.de zur Verfügung gestellt und wird gefolgt vom 2. Platz mit mehr als 2.150 Bildern und vom 3.Platz mit knapp 1.700 verschiedenen Bildern.

Ein wichtiger Punkt, der zum langfristigen Erfolg von Pixelio beiträgt, ist die Nähe zum Nutzer. Im Diskussionsforum besitzt jedes Mitglied die Möglichkeit in einem dafür vorgesehenen Unterforum Vorschläge anzubringen, welche die Administratoren von Pixelio und Markus Hein selbst kommentieren und umgesetzten. Eine gute Idee wird immer durchgesetzt - selbst schwierige und besonders zeitaufwendige Vorschläge. Analog dazu wird jeder Nutzer von Pixelio.de bei Problemen im dafür vorgesehenen Forum von den Administratoren oder der Community Hilfe erhalten und das Problem anschließend lösen können. Dies bietet letztendlich auch Nutzern mit anfänglichen Problemen die Möglichkeit ihre Fotografien den Unternehmern oder den Privatpersonen zur freien Verfügung zu stellen.

Zusammen mit einem Mitschüler entwickelte Markus Hein, während seiner Ausbildung als Mediengestalter, ständig neue Ideen, um die Arbeit der Gestalter zu erleichtern. „Zudem stießen wir auf das Problem, dass bei der Umsetzung von Projekten am Ende oft kein Budget mehr für die Lizenzierung von Bildmaterial übrig war.“, sagte der 27-jährige. So entwickelte sich aus dieser Idee Deutschlands größte Bilddatenbank, welche vollständig durch Werbung finanziert wird. Neben Pixelio betreibt M. Hein einen Onlineshop für Bilder, die auf Leinwand gedruckt werden, wobei der Hauptumsatz durch Pixelio erzielt wird. Auf die Frage, was Pixelio zur größten Bilddatenbank Deutschlands macht, antwortete er: „Die Anzahl der Bilder. Pixelio.de ist mit Abstand die größte kostenlose Bilddatenbank im deutschsprachigen Raum für Fotos die sowohl für private als auch kommerzielle Zwecke kostenfrei verwendet werden können. Es gibt keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Up- und Downloads.“

Daher muss man als Fazit festhalten: Das Angebot und die Nachfrage an digitalen Medien und insbesondere der digitalen Bilder hat in den letzten Jahren stark zugenommen und die Tendenz steigt von Jahr zu Jahr an.

Alle Informationen sind auf dem Stand April 2007.

Quellenhinweis:
Pixelio.de

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  • Canon - das Leben wird digitaler

    CanonDigitalkameras werden immer beliebter. Der erreichte Umsatz der Firma Canon durch das Verkaufen von Kameras hatte sich vom Jahr 1994 mit weltweit 162.507 Millionen Yen bis zum Jahr 2000 mit insgesamt 318.234 Millionen Yen fast verdoppelt. In 5 Jahren stieg der Umsatz durch Kameras auf 879.186 Millionen Yen. Dies stellte im Jahre 2005 23,4 % des Gesamtumsatzes dar, wodurch Canon den größten Marktanteil an Digitalkameras besitzt. Der Gesamtumsatz betrug 1994 noch 1.862.724 Millionen Yen und 2005 schon 4.043.186 Millionen Yen, wobei im Jahre 2003 30 % der Einnahmen aus Europa stammten. Canon setzt sich aufgrund von zahlreichen innovativen Technologien am internationalen Markt durch. Weltweit war Canon im Jahr 2003 das Unternehmen mit den zweit-meisten Patenten mit insgesamt 1.994. Daraus ergab sich ein Patenteinkommen von 21.690 Millionen Yen. Schon 1933 wurde der Vorläufer von Canon „Precision Optical Instruments Laboratory“ für Forschung in der Qualitätskamerafertigung gegründet. Im darauffolgenden Jahr wurde der Prototyp der „Kwanon“, Japans erster 35-mm-Schlitzverschlusskamera, produziert. 1947 änderte sich der Firmenname in „Canon Camera Co., Inc., was zur Ausweitung des Unternehmens führte. 1975 produzierte Canon den ersten Laserdrucker. Die größte Brennweite der Welt stellte im Jahre 1987 das Objektiv einer Fernsehkamera mit 50-fach-Zoom dar. Noch im gleichen Jahr wurde die SLR EOS-1D mit 11.1 Megapixel-CMOS-Sensor für 35-mm-Vollbildformat eingeführt. 2005 schaffte es Canon die meisten Schwarzweiß-Kopierer in Europa zu verkaufen und stellte ein Jahr später mit dem Verkauf des 30-millionsten EF-Objektivs einen neuen Rekord auf.

    Das Hauptziel des Unternehmens liegt darin weltweit die Nummer eins in allen Hauptgeschäftzweigen zu werden und an allen Standorten willkommen zu sein. Zur Fertigung der Canon-Produkte entwickelt Canon eigene innovative Technologien und Prozesse. Dabei steht die Umweltfreundlichkeit nach dem Programm „Vision 2010“ im Mittelpunkt. Ein wichtiger Faktor besteht in der Kundenzufriedenheit. Canon arbeitet eng mit den Kunden zusammen, indem Kundenkommentare und Anfragen zur Produktabteilung übermittelt und für die künftige Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen berücksichtigt werden. Mit insgesamt 102.567 Mitarbeitern im Jahre 2003 ist Canon auf der ständigen Suche nach Kooperationsmöglichkeiten um auf vielversprechenden Märkten die Bedürfnisse der Kunden erfüllen zu können. Das Unternehmen steht für Menschlichkeit, Selbstbewusstsein und Intelligenz. So heißt es in der Broschüre „Was bedeutet die Marke Canon für Sie?“: „Die Macht der Marke wird sich im 21. Jahrhundert zum einzigen wirklichen Alleinstellungsmerkmal eines Unternehmens entwickelt. Der Marktwert ist heute ein wichtiges Wirtschaftsgut.“

    Fazit ist also: Das Unternehmen Canon ist eines der innovativsten Hersteller im digitalen Bereich - insbesondere für qualitativ hochwertige Digitalkameras.

    Quellenhinweis:
    - Broschüre: Canon: Daten & Fakten 2004/2005
    - Broschüre: Canon: Die Canon Story 2004/2005
    - Broschüre: Canon: Was bedeutet die Marke Canon für Sie?
    - Broschüre: Canon: Europäische Unternehmensbroschüre, 2005
    - Firmenbuch: Canon: Canon Annual Report 2005

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