Inflation scheint unaufhaltbar

Inflation scheint unaufhaltbarIm vorigen Jahr erreichte die Inflationsrate in Deutschland den höchsten Wert seit 1994. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden stellte heraus, dass die Verbraucherpreise nach vorläufigen Analysen im Jahresdurchschnitt 2007 um 2,2 Prozent zunahmen. Dagegen betrug die Teuerungsrate im Jahr 2006 noch 1,7 Prozent.

Ursache für den starken Anstieg der Inflationsrate sind nach Meinungen der Experten die übermäßigen Preisteuerungen bei Haushaltsenergie, Kraftstoffen und Nahrungsmitteln. Allein im Dezember letzten Jahres erhöhten sich die Preise für Verbraucher um 2,8 Prozent.

Die zukünftige Entwicklung und die Erwartungen für 2008 sind bislang auch unter Experten noch ungewiss. „Wir rechnen für die kommenden Monate weiterhin mit erhöhten Inflationsraten“, erklärte Jürgen Stark, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). In einem Interview mit der Deutschen Welle veräußerte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, dass von einer ansteigenden Inflationsrate abzusehen sei, die Verbraucher sich jedoch weiterhin auf Preiserhöhungen einstellen müssten.

Foto: S. Hofschlaeger
Quellenhinweis: tagesschau.de

Wer braucht schon Geld?

Wer braucht schon Geld?Nur 70 Euro im Monat benötigt Familienvater Ralf aus Bochum, um sich und seine Familie mit Lebensmitteln zu versorgen. Einen hohen Nutzen im Geld erkennt er nicht und erwirtschaftet sich daher alles Weitere durch Tauschen. „Ich glaube, wir haben vor drei Jahren das letzte Mal Mehr gekauft, sonst haben wir es immer nur eingetauscht“, stellte er klar. Hilfe bei Umzügen oder das Fällen von Bäumen verhilft ihm zu den Produkten seines täglichen Bedarfs. Ralf Mahnhöfer weist darauf hin, dass er glaubt ohne das Tauschen finanziell schlechter auszukommen.

Der 53-Jährige legte sein Studium in Musik ab, ließ sich jedoch bei der kleinen Firma für Drucktechnik seines Vaters anstellen. Von dem Gesamteinkommen, welches etwa 1.050 Euro beträgt, bleiben nach dem Abzug der Miete, sowie der Strom- und Heizkosten rund 300 Euro übrig. Die vierköpfige Familie hat gelernt mit diesem Überbleibsel zu leben. Um auf keine nötigen Güter der Gesellschaft verzichten zu müssen und um sich die Besuche der Familienangehörigen in England leisten zu können, beteiligt sich die Bochumer Familie seit mehr als 10 Jahren im Tauschring Witten.

Der Tauschring Witten gehört zu den 70 Tausch-Aktivsten von den insgesamt über 200 bestehenden Tauschringen in Deutschland. Tauschringe gelten als regionale Vereine und gehören keinem Dachverband an, wachsen aber dennoch durch die Publizierung im Internet. Selbst nach der Währungsreform wird hier nicht in Euro, sondern mit Lebenszeit bezahlt, wobei 20 „Talente“, so nennt sich die Währung der Tauschringe, etwa einer Arbeitstunde entsprechen. Auch im Ausland gewinnen die Vereine an Beliebtheit. So stößt man auf der deutschen Homepage Tauschringe.de auf Links zu diversen Vereinen in Brasilien, Belgien, der Schweiz und den USA.

Ralfs Sohn Jan ist ebenfalls ein engagierter Anhänger des Tauschens – meistens jedenfalls. Sein Taschengeld erhält er in Talenten und bedient sich demzufolge mehrmals im Monat an den Angebot des Tauschrings. „Manchmal würde ich mir schon gerne ein neues Computerspiel kaufen. Dann hätte ich lieber ein richtiges Taschengeld“, beklagte sich der 12-Jährige. Dennoch verdient sich Jan durch Aktivitäten wie Kuchenbacken und Umzugshilfe schon eigene Talente. Seine Mühen zahlten sich vor kurzem aus – er konnte seine Talente beim Tauschring gegen ein neues Paar Markenturnschuhe eintauschen.

Foto: Claudia Hautumm
Quellenhinweis: WDR.de

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  • Canon - das Leben wird digitaler

    CanonDigitalkameras werden immer beliebter. Der erreichte Umsatz der Firma Canon durch das Verkaufen von Kameras hatte sich vom Jahr 1994 mit weltweit 162.507 Millionen Yen bis zum Jahr 2000 mit insgesamt 318.234 Millionen Yen fast verdoppelt. In 5 Jahren stieg der Umsatz durch Kameras auf 879.186 Millionen Yen. Dies stellte im Jahre 2005 23,4 % des Gesamtumsatzes dar, wodurch Canon den größten Marktanteil an Digitalkameras besitzt. Der Gesamtumsatz betrug 1994 noch 1.862.724 Millionen Yen und 2005 schon 4.043.186 Millionen Yen, wobei im Jahre 2003 30 % der Einnahmen aus Europa stammten. Canon setzt sich aufgrund von zahlreichen innovativen Technologien am internationalen Markt durch. Weltweit war Canon im Jahr 2003 das Unternehmen mit den zweit-meisten Patenten mit insgesamt 1.994. Daraus ergab sich ein Patenteinkommen von 21.690 Millionen Yen. Schon 1933 wurde der Vorläufer von Canon „Precision Optical Instruments Laboratory“ für Forschung in der Qualitätskamerafertigung gegründet. Im darauffolgenden Jahr wurde der Prototyp der „Kwanon“, Japans erster 35-mm-Schlitzverschlusskamera, produziert. 1947 änderte sich der Firmenname in „Canon Camera Co., Inc., was zur Ausweitung des Unternehmens führte. 1975 produzierte Canon den ersten Laserdrucker. Die größte Brennweite der Welt stellte im Jahre 1987 das Objektiv einer Fernsehkamera mit 50-fach-Zoom dar. Noch im gleichen Jahr wurde die SLR EOS-1D mit 11.1 Megapixel-CMOS-Sensor für 35-mm-Vollbildformat eingeführt. 2005 schaffte es Canon die meisten Schwarzweiß-Kopierer in Europa zu verkaufen und stellte ein Jahr später mit dem Verkauf des 30-millionsten EF-Objektivs einen neuen Rekord auf.

    Das Hauptziel des Unternehmens liegt darin weltweit die Nummer eins in allen Hauptgeschäftzweigen zu werden und an allen Standorten willkommen zu sein. Zur Fertigung der Canon-Produkte entwickelt Canon eigene innovative Technologien und Prozesse. Dabei steht die Umweltfreundlichkeit nach dem Programm „Vision 2010“ im Mittelpunkt. Ein wichtiger Faktor besteht in der Kundenzufriedenheit. Canon arbeitet eng mit den Kunden zusammen, indem Kundenkommentare und Anfragen zur Produktabteilung übermittelt und für die künftige Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen berücksichtigt werden. Mit insgesamt 102.567 Mitarbeitern im Jahre 2003 ist Canon auf der ständigen Suche nach Kooperationsmöglichkeiten um auf vielversprechenden Märkten die Bedürfnisse der Kunden erfüllen zu können. Das Unternehmen steht für Menschlichkeit, Selbstbewusstsein und Intelligenz. So heißt es in der Broschüre „Was bedeutet die Marke Canon für Sie?“: „Die Macht der Marke wird sich im 21. Jahrhundert zum einzigen wirklichen Alleinstellungsmerkmal eines Unternehmens entwickelt. Der Marktwert ist heute ein wichtiges Wirtschaftsgut.“

    Fazit ist also: Das Unternehmen Canon ist eines der innovativsten Hersteller im digitalen Bereich - insbesondere für qualitativ hochwertige Digitalkameras.

    Quellenhinweis:
    - Broschüre: Canon: Daten & Fakten 2004/2005
    - Broschüre: Canon: Die Canon Story 2004/2005
    - Broschüre: Canon: Was bedeutet die Marke Canon für Sie?
    - Broschüre: Canon: Europäische Unternehmensbroschüre, 2005
    - Firmenbuch: Canon: Canon Annual Report 2005

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